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1970 – Die Marineflieger im Wandel: Alltag, Kameradschaft und Aufbruch beim MFG 2

+egmont+ 1970 – Zeitgeschichte aus Tarp/Eggebek

Die Geschichte der deutschen Marineflieger lässt sich nicht allein anhand von Flugzeugen, Verbänden und Einsatzaufträgen erzählen. Mindestens ebenso aufschlussreich ist die Frage, wie die Menschen innerhalb der Marineflieger lebten, dachten und ihren Dienst wahrnahmen.

Genau dafür bietet die Geschwaderzeitung +egmont+ des Marinefliegergeschwaders 2 in Tarp/Eggebek einen außergewöhnlichen Einblick. Die vorliegende Ausgabe stammt aus dem Frühjahr 1970 und bezeichnet sich selbst als das erste Heft der neuen Geschwaderzeitung. Sie entstand nicht als offizielles Hochglanzprodukt, sondern aus der Initiative einer kleinen Gruppe von Freiwilligen innerhalb des Geschwaders.

Was sich zwischen Berichten über den Dienst, Sport, Familie, Kommunalpolitik, Kino, Fotografie und Kameradschaft erkennen lässt, ist ein bemerkenswert lebendiges Bild der Marineflieger zu Beginn der 1970er-Jahre.

Es ist die Momentaufnahme eines Verbandes, in dem militärischer Auftrag, technische Entwicklung und das alltägliche Leben der Menschen unmittelbar miteinander verbunden waren.


Eine neue historische Reihe auf Marineflieger.de

Mit diesem Beitrag beginnt auf Marineflieger.de eine neue historische Reihe:

„+egmont+ – Marineflieger im Spiegel ihrer Zeit“

Die einzelnen Ausgaben der Geschwaderzeitung sollen dabei nicht einfach nacherzählt werden. Sie dienen vielmehr als Zeitzeugen.

Aus ihnen lässt sich rekonstruieren,

  • wie sich die Marineflieger entwickelten,
  • wie der Alltag innerhalb der Verbände aussah,
  • welche Themen Soldaten und Familien beschäftigten,
  • wie sich Bundeswehr und Gesellschaft gegenseitig wahrnahmen,
  • und wie sich Technik, Auftrag und Selbstverständnis über die Jahrzehnte veränderten.

Dabei ist wichtig: Die Ausgabe von 1970 bildet in erster Linie die Welt des Marinefliegergeschwaders 2 und seines Umfeldes Tarp/Eggebek ab. Sie ist deshalb kein vollständiger Überblick über sämtliche deutschen Marineflieger des Jahres 1970.

Gerade diese persönliche Perspektive macht die Quelle jedoch besonders wertvoll.


1970: Ein Geschwader schafft sich eine eigene Stimme

Schon die Entstehung von +egmont+ sagt viel über das Marinefliegergeschwader dieser Zeit aus.

Anfang 1970 begann eine kleine Gruppe freiwilliger Mitarbeiter damit, eine eigene Geschwaderzeitung aufzubauen. Bereits im November 1969 hatte der Kommodore die Gründung einer solchen Zeitung angeregt. Für den Titel und das Titelblatt wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben.

Schließlich setzte sich der Name +egmont+ durch.

Die Redaktion formulierte einen Anspruch, der weit über die reine Verbreitung dienstlicher Nachrichten hinausging.

+egmont+ sollte informieren und unterhalten. Gleichzeitig sollte die Zeitung eine Verbindung zwischen den Menschen des Geschwaders herstellen.

Bemerkenswert ist dabei die ausdrückliche Aufforderung an die Leser, sich selbst einzubringen. Die Redaktion wollte keine einseitige Informationsquelle sein, sondern Beiträge, Kritik und Anregungen aus allen Bereichen des Geschwaders aufnehmen.

Der Soldat erscheint hier deshalb nicht ausschließlich als Angehöriger einer militärischen Hierarchie. Er ist zugleich Teil einer sozialen Gemeinschaft, die miteinander diskutiert, Sport treibt, fotografiert, Kulturveranstaltungen besucht und sich mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld beschäftigt.


Das Marinefliegergeschwader 2 im Jahr 1970

Der militärische Auftrag bleibt in der Ausgabe stets präsent, dominiert sie aber überraschenderweise nicht.

Schon das Titelbild stellt die Marinefliegerei unmittelbar in den Mittelpunkt. Zwei Kampfflugzeuge fliegen auf einer stilisierten Darstellung in Richtung eines Zielgebietes. Daneben erscheinen das Geschwaderwappen und das Wappen von Tarp.

Allein diese Gestaltung verbindet drei Ebenen miteinander:

Flugbetrieb – Verband – Standort.

Das Geschwader verstand sich damit nicht isoliert als militärische Einheit. Tarp und Eggebek gehörten sichtbar zum eigenen Selbstbild.

Auch hochrangige Besuche gehörten zum Alltag des Verbandes. Die Ausgabe dokumentiert beispielsweise den Besuch von General Fourquet mit Begleitung und Vizeadmiral Hetz am 18. April 1970 beim MFG 2.

Solche Bilder erinnern daran, dass das Marinefliegergeschwader Teil größerer militärischer Strukturen war.

Der Alltag der Menschen wurde jedoch weniger durch abstrakte strategische Begriffe bestimmt als durch Dienst, Ausbildung, Flugdienst, Kameradschaft, Sport und das Leben rund um den Standort.


Der gefährliche Alltag der Fliegerei

Wie real die Risiken der militärischen Fliegerei waren, zeigt bereits eine kurze Meldung mit der Überschrift „Welcome home“.

Kapitänleutnant Udo Stelzer wurde am 18. April 1970 gemeinsam mit seiner Frau nach Eggebek zurückgebracht. Einige Wochen zuvor hatte er sein Flugzeug während eines Ausbildungsfluges verlassen müssen.

Die Meldung schildert seine Verletzungen und vor allem die Erleichterung innerhalb des Geschwaders darüber, dass er wieder zurückkehren konnte.

Für heutige Leser ist dieser kleine Artikel besonders aussagekräftig.

Zwischen den Zeilen wird deutlich, dass die Gefahr des Flugbetriebs zum Leben eines Marinefliegerverbandes gehörte. Unfälle waren keine abstrakten Ereignisse. Sie betrafen Kameraden, Familien und Arbeitskollegen unmittelbar.

Der Artikel konzentriert sich deshalb weniger auf technische Einzelheiten als auf den Menschen.

Ein Kamerad ist zurück.

Diese Perspektive zieht sich durch große Teile von +egmont+.


Kameradschaft war mehr als ein militärischer Begriff

Besonders deutlich wird das bei einem Bericht über die Blutspende.

Seit Januar 1966 beteiligten sich Angehörige des Marinefliegergeschwaders 2 an einem Blutspendedienst. Anfang April 1970 wurde bereits der 500. Notspender an ein Flensburger Krankenhaus vermittelt.

Die Zeitung schildert außerdem einen Fall, bei dem Soldaten Blut für ein schwer erkranktes Kind spendeten.

Dieser Bericht vermittelt ein anderes Bild militärischer Kameradschaft als historische Aufnahmen von Formationen, Flugzeugen oder Übungen.

Die Angehörigen des Geschwaders verstanden ihre Gemeinschaft offenbar auch als Teil der umliegenden Bevölkerung.

Die Verbindung zwischen Marinefliegern und zivilem Umfeld war in einem Standort wie Tarp/Eggebek entsprechend eng.


Tarp und Eggebek gehörten zum Geschwader

Eine der interessantesten Aussagen der Redaktion findet sich in der Vorstellung des neuen Magazins.

+egmont+ sollte sich ausdrücklich nicht nur mit dem Kasernenleben befassen. Der Blick sollte ebenso nach Flensburg, Schleswig, Tarp und Eggebek gehen.

Theater, Konzerte, Vorträge, Reisen, Hobbys und andere Freizeitmöglichkeiten sollten vorgestellt werden.

Damit dokumentiert die Zeitung, wie eng militärischer Verband und umliegende Gemeinden miteinander verbunden waren.

Soldaten wohnten dort. Familien lebten dort. Kinder wurden dort betreut. Soldaten kauften in lokalen Geschäften ein oder engagierten sich in Vereinen und Gemeinschaften.

Auch die zahlreichen Anzeigen der Ausgabe sind deshalb historisch interessant. Reisebüros, Gaststätten, Autohäuser, Apotheken, Textilgeschäfte und Handwerksbetriebe aus der Umgebung werben gezielt in der Geschwaderzeitung.

Die wirtschaftliche und soziale Bedeutung des Standortes wird dadurch fast beiläufig sichtbar.


Familie wird Teil des Standortlebens

Besonders aufschlussreich ist der Abschnitt über die Frauenarbeit am Standort Tarp/Eggebek.

Gemeinsam mit dem Kuratorium des Soldatenheimes sollte eine Frauenarbeit aufgebaut werden. Angeboten wurden unter anderem Veranstaltungen, Gesprächsrunden und gemeinschaftliche Aktivitäten.

Doch der Artikel zeigt auch ganz praktische Probleme.

Viele Ehefrauen hatten Kinder. Dadurch wurde die Teilnahme an Veranstaltungen schwierig. Die Kinderbetreuung wurde deshalb ausdrücklich thematisiert.

Bei einem Damenkaffee waren beispielsweise rund 20 Frauen mit insgesamt etwa 40 Kindern anwesend.

Aus heutiger Perspektive ist die damalige Sprache deutlich von den gesellschaftlichen Rollenbildern ihrer Zeit geprägt. Gleichzeitig erkennt man bereits, wie stark das Familienleben mit dem Standort verbunden war.

Die Marineflieger bestanden nicht nur aus den Männern in Uniform.

Hinter dem Verband standen Ehepartner, Kinder und ein ziviles Umfeld, dessen Bedürfnisse den Alltag ebenfalls bestimmten.


Kinderbetreuung – schon 1970 ein Thema

Noch deutlicher zeigt dies eine Diskussion über die Kommunalpolitik in Tarp.

Ein zentrales Thema war der Kindergarten. Plätze waren knapp, Wartelisten lang und die Finanzierung weiterer Einrichtungen wurde diskutiert.

Für eine Geschwaderzeitung ist das bemerkenswert.

Es zeigt, wie eng das Leben der Marinefliegerangehörigen mit den kommunalen Problemen verbunden war.

Wer mit seiner Familie in Tarp oder Umgebung lebte, beschäftigte sich eben nicht ausschließlich mit Flugzeugen und militärischen Aufgaben.

Es ging genauso um Kinderbetreuung, Freizeitangebote, Verkehr, Vereine und lokale Politik.

Damit wird +egmont+ zu einer Quelle der Alltagsgeschichte.


Sport als Bindeglied

Ein erheblicher Teil der Ausgabe beschäftigt sich mit Sport.

Fußball, Hallenhandball, Tischtennis und weitere Disziplinen spielten im Geschwaderleben eine wichtige Rolle. Das Jahr 1969 wird rückblickend als ausgesprochen erfolgreiches Sportjahr beschrieben.

Sport erfüllte mehrere Funktionen.

Er hielt Soldaten körperlich leistungsfähig, erzeugte Wettbewerb zwischen Einheiten und stärkte gleichzeitig die Kameradschaft.

Doch die Planungen gingen darüber hinaus.

Die Zeitung diskutiert sogar eine gemeinsame Sportveranstaltung mit örtlichen Sportvereinen und kulturellen Vereinigungen. Damit sollte die Verbindung zwischen Geschwader und Bevölkerung weiter ausgebaut werden.

Der Marinefliegerstandort war damit keine vollkommen abgeschlossene Welt hinter einem Kasernentor.


Die Unteroffiziere suchen nach Gemeinschaft

Interessant ist auch ein Bericht der „Seekiste“ über die Unteroffiziere ohne Portepee.

Von insgesamt 326 Unteroffizieren seien zu einer Versammlung lediglich 43 erschienen. Anschließend wurden Möglichkeiten diskutiert, die Gemeinschaft stärker zu organisieren.

Als Ziele wurden unter anderem genannt:

Pflege der Kameradschaft, Vertretung gemeinsamer Interessen, Erweiterung des Allgemeinwissens insbesondere auf maritimen und kulturellen Gebieten sowie die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinschaften.

Gerade dieser Abschnitt zeigt, dass Kameradschaft keineswegs automatisch entstand.

Sie musste organisiert und gepflegt werden.

Auch innerhalb eines militärischen Verbandes gab es offensichtlich Diskussionen darüber, wie Gemeinschaft funktionieren sollte und wie viele Soldaten sich aktiv daran beteiligen wollten.


Eine Generation blickt zum Mond

1970 war auch eine Zeit enormer technischer Begeisterung.

Der Kulturkreis Tarp kündigt in +egmont+ einen Vortragsabend über die „Tiefe des Weltalls“ und einen „Cape Kennedy“-Abend mit Filmen über Apollo 8 und Apollo 11 an.

Dieser kleine Veranstaltungshinweis ist zeitgeschichtlich besonders interessant.

Die Angehörigen eines hoch technisierten militärischen Fliegerverbandes erlebten gleichzeitig eine Epoche, in der die Luft- und Raumfahrt ständig neue Grenzen überschritt.

Für Soldaten, Techniker und Piloten dürfte dieses Umfeld eine besondere Faszination besessen haben.

Fliegerei war nicht nur Beruf.

Sie war Teil einer Zeit, die technische Entwicklung und Luftfahrt mit großen Zukunftserwartungen verband.


„FLY NAVY“ – wie man den Piloten sah

Eine Seite mit dem Titel „FLY NAVY“ gibt die Vorstellungen eines Schulkindes vom Pilotenberuf wieder.

Der Text beschreibt auf humorvolle Weise Mut, Gefahren, Bezahlung und das vermeintliche Leben eines Piloten.

Solche Beiträge wirken zunächst nebensächlich.

Für eine historische Betrachtung sind sie jedoch besonders wertvoll.

Sie zeigen, welches Bild mit dem Militärpiloten verbunden wurde:

mutig, technisch versiert, außergewöhnlich und mit einem Beruf verbunden, der von Außenstehenden teilweise romantisiert wurde.


Die Olympischen Spiele 1972 beschäftigen bereits das Jahr 1970

Auch gesellschaftspolitische Themen finden ihren Weg in die Geschwaderzeitung.

Ein mehrseitiger Beitrag beschäftigt sich mit den bevorstehenden Olympischen Spielen 1972 und unter anderem mit Diskussionen über Medaillen, Symbolik und politische Fragen rund um die Spiele.

Der Beitrag zeigt deutlich, dass auch eine Geschwaderzeitung nicht losgelöst von ihrer Zeit existierte.

Politische und gesellschaftliche Diskussionen fanden ebenso ihren Platz wie Kinoempfehlungen, Briefmarken, Sportergebnisse oder Berichte aus Tarp.

Gerade diese Mischung macht +egmont+ als historische Quelle so interessant.


Zwischen Dienst und Freizeit

Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis zeigt die enorme Themenbreite der ersten Ausgabe.

Neben Nachrichten aus dem Geschwader finden sich Beiträge über:

Sport, Fotografie, Kommunalpolitik, Kino, Olympische Spiele, Briefmarken, Familienbetreuung, Kirche und lokale Geschichte.

Das ist vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse dieser Ausgabe:

Marineflieger zu sein bedeutete 1970 weit mehr als Fliegen.

Das Geschwader bestand aus Menschen mit unterschiedlichsten Tätigkeiten und Interessen.

Nach Dienstschluss waren sie Familienväter, Sportler, Fotografen, Vereinsmitglieder, Kinobesucher oder politisch interessierte Bürger.


Die Marineflieger entwickeln eine eigene Identität

In der Ausgabe lässt sich erkennen, dass innerhalb des Marinefliegergeschwaders 2 ein deutliches eigenes Selbstverständnis vorhanden war.

Das Geschwader verfügte über eigene sportliche Wettbewerbe, eine ausgeprägte Standortgemeinschaft und nun auch über eine eigene Zeitung.

Das ist eine andere Form von Entwicklung als die Einführung eines neuen Flugzeuges oder einer neuen technischen Fähigkeit.

Es ist die Entwicklung einer Verbandskultur.

Aus der militärischen Organisation entsteht eine Gemeinschaft mit eigener Identität.

+egmont+ sollte genau diese Identität sichtbar machen.

Der Kommodore begrüßte die neue Geschwaderzeitung ausdrücklich und dankte denjenigen, die sie durch persönlichen Einsatz aufgebaut hatten.


Was bewegte die Menschen 1970?

Nach der Betrachtung der Ausgabe entsteht ein bemerkenswert klares Bild.

Nicht ein einzelnes Thema bestimmte den Alltag.

Vielmehr lebten die Menschen zwischen unterschiedlichen Welten.

Auf der einen Seite standen militärische Fliegerei, Ausbildung, Einsatzbereitschaft und die Risiken eines anspruchsvollen Flugbetriebs.

Auf der anderen Seite standen ganz alltägliche Fragen:

Wie verbringen wir unsere Freizeit?

Wo werden unsere Kinder betreut?

Wie funktioniert Gemeinschaft?

Wie integriert sich ein militärischer Standort in seine Umgebung?

Welche technischen und gesellschaftlichen Veränderungen erwarten uns?

Und immer wieder:

Was bedeutet Kameradschaft eigentlich im täglichen Leben?


+egmont+ als historische Quelle

Rückblickend liegt gerade darin der besondere Wert dieser Geschwaderzeitung.

Ein offizieller militärischer Bericht würde vor allem Verbandsstrukturen, Ausbildung, Übungen und militärische Ereignisse dokumentieren.

+egmont+ dokumentiert etwas anderes:

die Menschen hinter diesen Strukturen.

Wir sehen, worüber sie diskutierten.

Wir erfahren, was sie in ihrer Freizeit machten.

Wir erkennen, welche Probleme ihre Familien beschäftigten.

Und wir sehen, wie eng der Marinefliegerstandort mit seiner Umgebung verbunden war.

Damit bewahrt +egmont+ etwas, das in offiziellen Darstellungen häufig kaum sichtbar wird:

den Alltag einer Generation von Marinefliegern.


1970 – der Beginn einer Zeitreise

Diese erste Ausgabe bildet deshalb einen idealen Ausgangspunkt für eine neue historische Reihe auf Marineflieger.de.

Mit jeder weiteren Ausgabe von +egmont+ lässt sich beobachten, wie sich diese Welt verändert.

Neue Flugzeuge werden kommen.

Andere werden verschwinden.

Aufgaben und Strukturen werden sich verändern.

Technik und Einsatzverfahren werden sich weiterentwickeln.

Auch das Verhältnis zwischen Bundeswehr, Soldaten, Familien und Gesellschaft wird Veränderungen durchlaufen.

Gleichzeitig werden viele Themen erstaunlich vertraut bleiben:

Kameradschaft, Familie, Technikbegeisterung, Standortleben und die besondere Verbindung der Menschen zur Marinefliegerei.

Genau daraus soll in den kommenden Beiträgen eine chronologische Geschichte der deutschen Marineflieger aus der Perspektive ihrer Angehörigen entstehen.

Nicht nur:

Welche Flugzeuge flogen die Marineflieger?

Sondern vor allem:

Wie war es, zu dieser Zeit Marineflieger zu sein?


Quellenhinweis:

Dieser Beitrag basiert auf zeitgenössischen Ausgaben der Geschwaderzeitung +egmont+ des Marinefliegergeschwaders 2.
Die historischen Originalausgaben befinden sich, als PDF-Datei, im privaten Archiv und werden nicht online veröffentlicht.