Marineflieger in Nordholz: Nielsen skizziert weiteren Ausbau
Mehr Personal, zusätzliche Seefernaufklärer und neue unbemannte Systeme: Flottillenadmiral Broder Nielsen hat Perspektiven für den weiteren Ausbau des Marinefliegerstützpunkts Nordholz beschrieben.
Die Marineflieger in Nordholz stehen vor weiteren Veränderungen. Nach einem Bericht der Cuxhavener Nachrichten über einen Pressetermin am 7. Oktober 2026 soll die Zahl der Beschäftigten von derzeit rund 2.500 zunächst auf etwa 2.800 und später auf bis zu 3.500 steigen.
Vier weitere P-8A im Blick
Nielsen hofft auf eine Haushaltsentscheidung, die vier zusätzliche P-8A Poseidon ermöglicht.
Eine entsprechende Bestellung ist damit noch nicht bestätigt. Zum Ausbau des Standorts gehören laut Bericht auch neue Hangars und Simulatoren.
Perspektiven für unbemannte Systeme
Neben den bestellten MQ-9B SeaGuardian sieht Nielsen Bedarf an unbemannten Hubschraubern.
Diese könnten Risiken bei gefährlichen Einsätzen über der Wasseroberfläche verringern. Ein konkreter Beschaffungsauftrag lässt sich daraus nicht ableiten.
Radio Bremen berichtet ergänzend, dass die ersten neuen Großdrohnen 2028 in Nordholz erwartet werden.
Die Modernisierung verbindet damit neue Luftfahrzeuge, Infrastruktur und Ausbildung.
Quellen:
CNV, 7. Oktober, aktualisiert am 8. Oktober 2026
Radio Bremen, 8. Oktober 2026.